Der Autor Gert Overhoff
Portrait
Hinter dem "Nom de guerre" Gibbon steckt der leidenschaftliche Flieger und Offizier Gert Overhoff, 1937 in Hagen/ Westfalen geboren. 1957, nach dem Abitur, geht er direkt zur Luftwaffe. Nach fliegerischer Ausbildung in Kanada und USA landet er zunächst beim JaboG 33 in Büchel. Hier entsteht schon die Idee, kuriose Erlebnisse, Ereignisse und Erzählungen zu Papier zu bringen, um sie auch der Umwelt der Fliegerei zugänglich zu machen. Aus jener unbeschwerten fliegerischen Jugendzeit stammt übrigens auch der Autoren-(Spitz)-Name Gibbon (siehe Brehms "Tierleben": Die Fähigkeit zur Darstellung von Verhaltens- gewohnheiten der Langarm-Affen ist sehr ausgeprägt.)
1970 wird Gert Overhoff Staffelkapitän im JaboG 34 in Memmingen, 1972 stellvertretender Kommandeur der Fliegenden Gruppe beim JaboG 32 in Lechfeld. Den Ernst des ministerialbürokratischen Lebens lernt er dann 1974 als Referent im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn kennen, bevor er zweifellos den Höhepunkt eines Fliegeroffiziers erreicht: Von 1977 bis 1980 zunächst Stell- vertreter und schließlich vier anstrengende, aber schöne Jahre als Kommodore des JaboG 31 "Boelcke" in Nörvenich/Kerpen.
Dann beginnt wieder eine zwar interessante, doch eine an Akten und Schreibtisch gebundene Zeit als Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung. Bei "P" ist Oberst Overhoff zuständig für das fliegende Personal der Luftwaffe. Im Oktober 1992 übernimmt der passionierte Flieger noch einmal eine wichtige Position innerhalb der NATO. Und seit Ende 1996 hat er als Pensionär wieder Zeit und Lust zum Fliegen und Schreiben.